Wer versorgt Handwerk und Mittelstand künftig mit Krediten? Diese Frage beschäftigt viele kleine und mittelständische Unternehmen. Anlass ist die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung, kurz: Basel II, die ab Januar 2007 für alle Banken in über 100 Ländern verbindlich wird.
Um was geht es?
Banken müssen ausgegebene Kredite mit Eigenkapital unterlegen. Dadurch werden die Gläubiger der Banken geschützt. Bisher galt hierfür eine einheitliche Eigenkapitalquote.
Die Basel II-Vereinbarung koppelt die Höhe der Eigenkapitalunterlegung von Krediten an die Bonität des Kreditnehmers. Je höher die Kreditrisiken, desto mehr Eigenkapital muss die Bank hinterlegen. Über die Qualität eines Schuldners entscheidet künftig seine Bonität, die von externen Agenturen oder intern von Banken mittels eines Ratings festgelegt wird.
Je besser die Bonität, desto günstiger die Kreditkonditionen. Umgekehrt gilt: Je schlechter das Rating ausfällt, desto höhere Zinsen müssen gezahlt werden.
Zur Verbesserung der Risikosituation und der Ertragslage übertragen die Betriebe einen Teil ihrer Risiken auf eine Kredit- und Kautionsversicherung.Die Betriebe können rechtzeitig Weichen stellen durch eine:
Kautionsversicherung anstatt Bank-Avalkredit

Letztes Site-Update: 26. Januar 2012

